11. Mai 2015

Buch: " Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers"

Hallo ihr lieben Buchschnüffler,
ich krieche somit fröhlich winkend aus der Versenkung hervor. Verzeiht die lange Abwesenheit meinerseits, es ist viel passiert. Eines kann ich euch aber versprechen,ich habe wieder Zeit zum lesen.
Das Buch heute...

Infos:
Autor: Marc-Uwe Kling

Taschenbuch:  272 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. März 2009)
Preis: ca. 8,99€

Klappentext:
»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet.  [...]

Wie es mir gefallen hat:
Auf Anraten einer lieben Freundin ist dieses Buch schon vor vielen vielen Monaten in mein Bücherregal gezogen, jedoch ohne, dass ich es in diesen Monaten mal ein einziges Mal aufgeschlagen hatte. Gestern dann packte mich die Lust etwas leichtes und nicht allzu tiefsinniges zu lesen. Also griff ich zu diesem Roman. Und ich wurde nicht enttäuscht. Leicht und rasch verging Seite um Seite. Mal lachte ich herzhaft, mal schmunzelte ich nur. Das Känguru, welches Kommunist ist, ein Faible für Schnapspralinen und Nirvana hat, war mir mit seiner unverschämt ironischen, adretten und auch heuchlerischen Art sofort sympathisch. Ja, ein Känguru als Protagonist neben dem Ich-Erzähler. Interessant, was? Ja, wahrhaftig. Und witzig allemal. Der Alltag der beiden wird kapitelweise erzählt und es kam mir so vor, als hätte ich Kurzgeschichte um Kurzgeschichte gelesen. Die eine lies mich ausgiebig kichern, die anderen die Augenbrauen hoch ziehen und eine widerum andere lies mich etwas gelangweilt zügig weiter blättern. Dieser Roman bietet gute Unterhaltung und ist geeignet als Leseerlebnis für zwischendurch. Wer etwas wahrhaftig anspruchsvolles sucht, ist hier falsch, dennoch sollte man diesen aberwitzigen Roman mit seinem hübschen Buchdeckel nicht aus dem Regal schupsen ( einiges kann man sogar lernen! ;) ). Ob ich mir allerdings die Fortsetzungen dieses Romans zu Gemüte führe ist bisher noch fraglich.


Herzlichste Grüße,
eure Kea