4. Juni 2015

Buch : " Will&Will"

Hallo ihr herzallerliebsten Buchschnüffler,
wie ihr aus dem Titel entnehmen könnt, handelt es sich bei dem heutigen Buch um " Will & Will".

Infos:
Autor: John Green und David Levithan

Taschenbuch:  384 Seiten
Verlag: cbt (9. September 2013)
Preis: ca. 8,99€ (Taschenbuch)
Orginaltitel: Will Grayson, Will Grayson

Klappentext:
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und tragen neben demselben Namen und demselben Alter dasselbe Problem mit sich rum: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine wunderbare Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere Will flüchtet sich in seine dubiose Online-Beziehung zu einem gewissen Isaac, anstatt sich im real life vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …

Wie es mir gefallen hat:
Vorweg, die Idee ist wahrhaftig raffiniert zwei Will Graysons von zwei Autoren darstellen zu lassen, denn so hat wahrlich jeder Will Grayson sein vom Autor individuell hinzugefügtes Charisma.
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb: "Ein kleines Kunststück". Und das ist es. Beide Autoren geben dem Roman etwas harmonisches, denn nicht nur beide Figuren scheinen sich in der Geschichte gut zu ergänzen, auch die verschiedenen Schreibstile, die immer kapitelweise wechseln, passen gut zusammen. An sich ist die Geschichte beider Wills wunderschön und so authentisch wie sie nur hätte sein können. Während des Lesens machte sich in meinem Bauch das Gefühl von "Ich werde verstanden" breit und während einer sehr langen Autofahrt tauchte ich vollkommen in die Geschichte ab. Okay, okay. Ihr merkt, allgemein habe ich immer Probleme in meiner Rezension auf die Handlung einzugehen oder direkt etwas zum Geschehen zu sagen. Es fällt mir schwer, dass was ich da gelesen und genau dabei gefühlt habe, mit Worten zu füllen und kurz& knapp abzutippen.
Ihr könnt mir aber glauben, es ist eine wunderbare Geschichte mit ebenso wunderbaren Charakteren, die den Leser berühren. Auf ihre eigene Art und Weise, die sich nicht konkret benennen lässt.Auch ein konkretes Thema lässt sich nicht ganz heraus arbeiten. Die Liebe? Die Freundschaft? Das Leben? Toleranz? Mut? Außenseiter? Ich könnte es mit so vielen Nomen und Adjektiven beschreiben und keines würde hundertprozentig passen.
Wer sich dadurch nur noch verwirrt fühlt, der sollte nicht lange fackeln, sondern einfach das Buch aufschlagen und anfangen zu lesen. Er wird dann schon wissen, was ich versucht habe zu erklären.
An sich also eine wundervolle Geschichte, die mitreißt und durch und durch gut unterhält.
Ich kann nicht mehr sagen, als dass ich diesen Roman sehr empfehlen kann.

Liebe Grüße,

Kea

11. Mai 2015

Buch: " Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers"

Hallo ihr lieben Buchschnüffler,
ich krieche somit fröhlich winkend aus der Versenkung hervor. Verzeiht die lange Abwesenheit meinerseits, es ist viel passiert. Eines kann ich euch aber versprechen,ich habe wieder Zeit zum lesen.
Das Buch heute...

Infos:
Autor: Marc-Uwe Kling

Taschenbuch:  272 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. März 2009)
Preis: ca. 8,99€

Klappentext:
»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet.  [...]

Wie es mir gefallen hat:
Auf Anraten einer lieben Freundin ist dieses Buch schon vor vielen vielen Monaten in mein Bücherregal gezogen, jedoch ohne, dass ich es in diesen Monaten mal ein einziges Mal aufgeschlagen hatte. Gestern dann packte mich die Lust etwas leichtes und nicht allzu tiefsinniges zu lesen. Also griff ich zu diesem Roman. Und ich wurde nicht enttäuscht. Leicht und rasch verging Seite um Seite. Mal lachte ich herzhaft, mal schmunzelte ich nur. Das Känguru, welches Kommunist ist, ein Faible für Schnapspralinen und Nirvana hat, war mir mit seiner unverschämt ironischen, adretten und auch heuchlerischen Art sofort sympathisch. Ja, ein Känguru als Protagonist neben dem Ich-Erzähler. Interessant, was? Ja, wahrhaftig. Und witzig allemal. Der Alltag der beiden wird kapitelweise erzählt und es kam mir so vor, als hätte ich Kurzgeschichte um Kurzgeschichte gelesen. Die eine lies mich ausgiebig kichern, die anderen die Augenbrauen hoch ziehen und eine widerum andere lies mich etwas gelangweilt zügig weiter blättern. Dieser Roman bietet gute Unterhaltung und ist geeignet als Leseerlebnis für zwischendurch. Wer etwas wahrhaftig anspruchsvolles sucht, ist hier falsch, dennoch sollte man diesen aberwitzigen Roman mit seinem hübschen Buchdeckel nicht aus dem Regal schupsen ( einiges kann man sogar lernen! ;) ). Ob ich mir allerdings die Fortsetzungen dieses Romans zu Gemüte führe ist bisher noch fraglich.


Herzlichste Grüße,
eure Kea