Hallo liebe Buchschnüffler,
ich hoffe, euch geht es gut.
Ich habe, wie versprochen, ein weiteres Buch von John Green gelesen und mir kurzerhand dieses Buch von einer Freundin geliehen.
Infos:
Autor: John Green
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2014)
Preis: ca. 9,95€
Orginaltitel: The fault in our stars
Klappentext:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs
hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit
Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den
intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft.
Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren
Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz
ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr:
Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu
treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.
Wie es mir gefallen hat:Wie auch in dem letzten Buch von John Green, der Schreibstil ist und bleibt gut. Relativ unbeschwert liest es sich "locker flockig" runter. Die beiden Hauptprotagonisten Hazel und Augustus waren mir sofort an sympathisch.Ihre Liebesgeschichte, ihre Dialoge gefielen mir, es hatte nichts Oberflächliches. Auch ihre Gesundheitszustände wurden nicht "schön geredet", das macht das Ganze authentisch. Alles in allem bin ich mit dieser Geschichte zufrieden. Trotzdem gibt es, ich sage mal, einen kleinen Kritikpunkt.Nun ja, was heißt Kritik? Es ist meine persönliche Meinung. Auch wenn mir diese Geschichte gefällt, so verstehe ich doch den "Hype" um dieses Buch nicht. Sooft heißt es, dass dieses kein typisches Krebsbuch sei. Nun, für mich ist es aber genau das. Ein typisches Krebsbuch, auch wenn hier die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus im Vordergrund stehen soll. Der Tod und die Erkrankung Krebs spielen aber nun mal auch zentral eine Rolle. Bitte nicht falsch verstehen, aber es ist und bleibt für mich nun mal eines dieser Krebsbücher. Und das finde ich schade, denn es gibt über zehntausend andere schwere Erkrankungen, die Liebespaare und Familien auseinander schmettern oder zusammen führen. Ich mag damit nicht sagen, dass man das Thema Krebs in Zukunft bitte unter den Teppich kehrt, oh Gott nein, aber diesen "Hype" ist es leider nicht wert. Ich möchte auch keinen in irgendeiner Form angreifen, ich bin selbst sehr krank und kenne viele Gleichgesinnte, es ist nur meine persönliche Meinung. ;)
Liebe Grüße,
eure Kea